Wir geben Vollgas

«Zwölf Monate vollgepackt mit neuen Erfahrungen: Wer am Cross Company Programm teilnimmt, erlebt viel.»

Einen gemeinsamen Gesprächstermin mit Andrea und Sascha zu finden, ist nicht einfach. Die beiden Teilnehmenden des Cross Company Programms haben bereits volle Terminkalender, obwohl sie erst am Anfang ihrer «Firmenreisen» stehen: Andrea arbeitet seit sechs Monaten im Bereich Customer- & User Experience und wechselt dann zur Zühlke. Sascha startete im Bereich Data Science bei der AXA, ist nun bei Zühlke und geht dann weiter zur Swisscom. Das Cross Company Praktikum ermöglicht ihnen, während eines Jahres, mehrere Unternehmen kennenzulernen.

Nicht nur die beiden Teilnehmenden, auch die Unternehmen AXA, Swisscom und Zühlke beschreiten mit diesem innovativen Arbeitsmodell Neuland: Die AXA bietet zum zweiten Mal Studienabgängerinnen und -abgängern die Möglichkeit, während eines Jahres branchenübergreifend Praxiserfahrungen bei verschiedenen Firmen zu sammeln.

Einzigartige Erfahrung

«Nach Abschluss meines Masters an der Universität St. Gallen war ich mir ziemlich sicher, welcher Bereich mich interessiert. Aber ich war mir nicht im Klaren, ob ich in einem Grosskonzern, bei einem KMU oder lieber in einem Startup einsteigen will», erzählt Andrea, die ihren Abschluss im Studiengang Management, Organisation und Kultur gemacht hat. «Das Cross Company Programm erlaubt mir einen kurzen, aber intensiven Einblick in verschiedene Firmen mit unterschiedlichen Visionen, Strategien und Kulturen. So etwas ist einzigartig!»

Sascha ist an einer Absolventenmesse auf das Programm aufmerksam geworden und hat sich gleich beworben. «Seit meiner Lehrzeit als Bauzeichner bin ich eng mit der Stadt Winterthur verbunden. Da passte diese Chance perfekt.» Da Saschas Praktikumszeit als Data Scientist jeweils vier Monate dauert, gibt er Vollgas: «Ich bin sehr motiviert, jeden Tag mein volles Engagement zu geben. Die Zeit hier im Team «Strategisches Daten-Management & Business Analyse» verging wie im Flug.» Die Arbeit beschreibt er als Win-Win-Situation. «Es war für das Team interessant zu sehen, was wir von der Universität respektive der Fachhochschule im Bereich Data Science an Neuem mitbringen.» Er wiederum hatte hier die Gelegenheit, sich mit einer neuen Technologie intensiv zu beschäftigen und lernte eine neue Programmiersprache.

Andrea wiederum ist für eine eigene Projektarbeit viel unterwegs: Mit einem Spezialisten an ihrer Seite besucht sie AXA-Firmenkundschaft für Interviews vor Ort und holt den O-Ton ab. «Damit bin ich genau dort, wo ich hin wollte: Ich decke Bedürfnisse der Kundschaft auf und helfe mit neue Lösungen zu entwickeln und zu evaluieren. Das Vorgehen, dass ich dabei anwende, gebe ich gemeinsam mit meinem Team auch in einer internen Design-Thinking-Schulungsreihe weiter, welche ich mitaufbauen durfte.»

Branchenübergreifendes Netzwerk

Natürlich bringt der hohe Takt, in viele Unternehmen Einblicke zu erhalten, auch Herausforderungen mit sich. Bis man in einem so grossen, international orientiertem Unternehmen  herausgefunden habe, wer – ausserhalb des Teams – für was zuständig ist, sei man schon fast am nächsten Ort, beschreiben die beiden Teilnehmenden die Ausgangslage. Und da hiesse es wieder – offen sein für Neues und sich anderen Gegebenheiten anpassen. Da aber die Vorteile bei weitem überwiegen, steht Sascha einem eventuellen Arbeitsortwechsel nach Bern noch gelassen gegenüber: Ob er für Swisscom im Raum Zürich oder in Bern arbeiten werde, sei derzeit noch offen.

Viel wichtiger sind ihnen die dafür gewonnenen Kontakte und Erfahrungen – auch mit anderen Abteilungen der AXA: «Wenn wir als Teilnehmende diese Chancen ergreifen, öffnet sich also durch dieses Programm ein riesiges, branchenübergreifendes Netzwerk. Das ist in dieser Form wirklich einmalig.»

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