Mein Modell: Co-Working

«Dank Co-Working kann ich in der Nähe von zu Hause arbeiten – ohne Home Office zu machen.»

Home Office? «Nein danke!», meint Barbara Mörgeli. Denn: «Zuhause bin ich zu sehr von meiner persönlichen Umgebung abgelenkt. Ab und zu ist es trotzdem praktisch – oder nötig – nahe von zu Hause zu arbeiten.» Die Betriebswissenschafterin macht daher lieber Co-Working: «Im Rahmen von Flexwork können wir in so genannten Co-Working Spaces arbeiten: Das sind von Externen angebotene Büros, in denen wir bei der AXA tage- oder stundenweise einen Arbeitsplatz buchen können.» Diese Büroräumlichkeiten besitzen alle eine Basisausstattung, unterscheiden sich aber stark bezüglich Einrichtung und Atmosphäre. «Wenn ich in der Nähe von zu Hause arbeiten möchte, gehe ich in Räumlichkeiten der «Regus» – das ist ein Unternehmen, welches weltweit mobile Arbeitsplätze anbietet. Suche ich Inspiration, dann arbeite ich sehr gerne im «Impact Hub» in Zürich. Dort sind auch viele Start-Ups zugegen. Dieses Umfeld regt mich zu neuen Ideen an.»

Neue Ideen: Barbara lässt sich im «Impact Hub» inspirieren.

Einstieg via Graduate Programm

Ursprünglich wollte Barbara nicht unbedingt in einer Versicherung arbeiten. «Durch meine Bachelor Arbeit an der HSG konnte ich mit Personen aus der AXA zusammenarbeiten und hatte so bereits einen sehr positiven Eindruck vom Unternehmen.» Während dem Master Studium sah sie eine ausgeschriebene Stelle im Rahmen des Graduate Programms der AXA. Ihr war sofort klar, dass sie sich bewerben würde, da die Stelle im Bereich Strategie ideal zu ihren Studieninteressen passte. Und als zusätzlichen Anreiz gab es die Möglichkeit, innerhalb des Unternehmens einen Stage in einer anderen Abteilung oder einem anderen Ressort zu absolvieren. «Für mich war das Graduate Programm sehr lehrreich und spannend, auch aufgrund der vielen zusätzlichen Kurse und dem Austausch unter den Graduates.» Dank diesem Programm sowie ihrem breiten internen Netzwerk schaffte sie auch den nächsten Karrieresprung: Barbara arbeitet heute in der Distribution im Bereich der Strategie unter anderem für den Leiter Distribution.

Mehr Frauen gesucht

Im Vertrieb der AXA arbeiten viele Männer. Und auch im Aussendienst hat es eher wenig Frauen. «Aber die AXA ist sich dieser Thematik bewusst», so Barbara, «daher wird auch eine Kampagne lanciert, um mehr Frauen für den Aussendienst zu gewinnen.» So soll die AXA mit ihren Mitarbeitenden die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln. Barbaras Vorgesetzter hat zudem für die nächsten zwei Jahre das Mandat des sogenannten Diversity-Champions inne und lässt somit das Gedankengut von Diversity in unterschiedlichste Entscheidungen auf höchster Ebene einfliessen.

Bei Barbara bleibt es auf der ganzen Linie spannend. Privat fliegt sie bald für ein Wochenende nach London und hat dann die Möglichkeit, freitags von einem Café aus zu arbeiten. Diese Flexiblität ist ein grosser Vorteil: «Donnerstags sind die Flüge viel günstiger! Und solange ich keine Termine habe, an denen ich physisch präsent sein muss, kann ich dank Internet-Telefonie und WLAN auch im Ausland arbeiten.»

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