Mein Büro passt in eine Laptoptasche

Dominic Bächlin, 31, ist Agile Coach und Scrum Master. Was er in der AXA vermittelt, lebt er auch – beruflich wie privat.

Agiles Framework? Scrum Master? Zwei Bezeichnungen, bei denen automatisch nachgefragt wird. «Scrum gibt es zwar schon seit längerem, aber noch können sich wenige Leute etwas darunter vorstellen», sagt Dominic, der mit grosser Begeisterung von seinem Beruf spricht. «Scrum ist – grundsätzlich gesagt – eine Arbeitsmethode, die Teams einen Rahmen gibt, um flexibel auf komplexe Herausforderungen reagieren zu können. Scrum hat sich bewährt, wenn es darum geht, mit besonders kurzen Lernzyklen, transparent und mit einer optimalen Kommunikation komplexe Vorhaben oder Produkte umzusetzen.»

Als Scrum Master coacht Dominic ein Team und ist Botschafter dieses Zusammenarbeitsmodells. Kurz könnte man sagen: Es ist seine Rolle, dafür zu sorgen, dass das Team sich aufs Wesentliche fokussiert und effizient arbeitet. Dafür muss er direkt vor Ort sein – dort, wo die Mitarbeitenden sind, die er coacht. «Ich brauche physisch keine fixe Bleibe. Mein Büro passt in eine Laptoptasche. Im Scrum-Team sind wir selbstorganisiert unterwegs und entscheiden eigenständig, wie wir zusammenarbeiten möchten.»

Was Dominic punkto Flexibilität im Unternehmen vermittelt, passt auch zu seiner persönlichen Arbeitsweise. Mit seiner 100%-Anstellung ist er in seiner Tätigkeit zum einen als Scrum Master für ein Team zuständig und kommt zum anderen als sogenannter Agile Coach im Rahmen des «Agile Transformation Program» im ganzen Unternehmen zum Einsatz – beispielsweise am «Axelerate», einem Leadership Training für 1000 Führungskräfte und Spezialisten/-innen. «Ich kenne wohl unterdessen jede freie Ecke der AXA, wo ich flexibel und ungestört arbeiten kann.»

Auch in seiner Arbeitseinteilung nutzt er die gebotenen Optionen: So ist es ihm möglich, als Vater einer knapp zweijährigen Tochter zusätzliche Familienzeit einzubauen. Konkret bedeutet dies, dass Dominic ab und zu etwas länger arbeitet. Diese Arbeitszeit kompensiert er dann, indem er zu Hause mal die Kinderbetreuung übernimmt. «Mein Vorgesetzter unterstützt solche flexiblen Modelle im Wissen, dass wir im Sinne der AXA agieren und am Ende auch effektiver und motivierter arbeiten», sagt er. In seinem Team wird denn auch Desksharing, Homeoffice, Teilzeit und sogar Telearbeit eingesetzt. Und es funktioniert. Aber man müsse transparent seine Bedürfnisse und Absichten darlegen. Dann könne man sich optimal arrangieren und baue Respekt und Vertrauen auf.

«Mein Beruf ist auch Berufung»

Beruf ist für Dominic auch Berufung: «Ich fühle mich extrem wohl bei der AXA und kann Sinnvolles bewirken. Zudem erlaubt mir meine Arbeit, authentisch zu bleiben. Ich ticke im Geschäft gleich wie zu Hause. Und wenn dem nicht so wäre, wäre ich auch nicht mehr hier.»

Und das will etwas heissen: Denn bereits seine Lehre als Applikationsentwickler hat Dominic Bächlin bei der AXA absolviert. Anschliessend folgten Weiterbildungen zum Projektleiter und Scrum Master. 2014 schloss er seinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) ab. «Die AXA habe ich, was Weiterbildung und Neuorientierung anbelangt, sehr offen und konstruktiv erlebt. Ich habe Chancen erhalten, musste mich aber auch beweisen. Das finde ich gut so.»

Heute könne er dank der Weiterbildungen im Unternehmen mit Visionen unterwegs sein und sei mit sehr vielen Menschen in Kontakt. Mitarbeitende müssen für neue, agile Verhaltens- und Denkmuster begeistert werden und an ein anderes Führungsverständnis herangeführt werden: «Das hat viel mit Unternehmenskultur respektive Mindset zu tun und braucht darum einen langen Atem sowie persönliche Ausdauer. Aber genau das ist es wohl, was mir hier bei der AXA Spass macht und Motivation und Herausforderung zugleich ist.»

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