Dream-Team im Jobsharing

«Sich gemeinsam auf eine Stelle bewerben? Warum nicht. Bei der AXA ist das möglich.»

Sie teilen sich nicht nur das Büro, sondern auch die Stelle: Christina Meyer und Cécile Oberholzer. Die beiden Frauen arbeiten im Innovations-Team als sogenannte «AXAnauten». Beworben haben sich die beiden gemeinsam. Als «Dreamteam» im Jobsharing. «Die AXA ist innovativ. Und wo Innovation drauf steht, muss auch Innovation drin sein, oder nicht?», kommentiert Christina Meyer mit einem Augenzwinkern ihr Vorgehen.

Auch für die AXA eine Premiere

Christina, Mutter von zwei kleinen Kindern, stiess per Zufall auf die von der AXA ausgeschriebene Stelle der Innovations-Managerin. «Ich war sofort begeistert. Doch ein Pensum von 80 bis 100 Prozent kommt für mich im Moment nicht in Frage. Die Kinder sind noch zu klein». Aber: geht nicht, gibt’s nicht für Christina. «Ich dachte an Cécile, eine frühere Arbeitskollegin. Eine top Berufsfrau. Und auch sie hat kleine Kinder.» Daher bewarben sie sich im Doppelpack und sind das erste, extern rekrutierte Jobsharing-Team der AXA.

Christina und Cécile sind jeweils am Donnerstag gemeinsam im Büro. «Es ist für uns wichtig, dass man sich einen Tag die Woche auch sieht», so Cécile zu ihrer Organisation. Ideen und Informationen werden ausgetauscht, Probleme, die anstehen, gelöst. Ferien und Arbeitsausfälle werden jeweils gegenseitig abgedeckt. Donnerstags ist auch jeweils der Tag, an dem alle AXAnauten Co-Working machen und von einen Co-Working Space in Zürich aus arbeiten. So profitieren sie auch beide von einem Arbeitstag in einer anderen Umgebung.

Flexibel und offen bleiben

Natürlich stehen sie auch die übrigen Tage in regem Kontakt: Via WhatsApp, Threema, Slack oder Wrap-up E-Mail und Telefon. «Regelmässige Abstimmung ist wichtig. Doch genauso wichtig ist es, die Entscheidungen der anderen mitzutragen – obwohl man nicht mit dabei war, als dies beschlossen wurde», so Christina.

Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Jobsharing liegen auf der Hand: «Wir haben eine hohe resultatorientierte Haltung gegenüber unserer Arbeit. Gleichzeitig ergänzen wir uns auch gut in einigen Punkten, was Mehrwert bringt», sind sich die zwei Frauen einig. «Insbesondere wenn es um neue Ideen geht, sind zwei Köpfe produktiver als einer. Manchmal sprudelt es bei uns nur so vor Ideen und wir stecken uns gegenseitig mit Energie und Elan an.»

Ideen überprüfen, Verantwortung teilen und mal loslassen können – mit Jobsharing gewinnt man eine Sparring-Partnerin auf Augenhöhe: «Wir nutzen unsere ergänzenden Kompetenzen und inspirieren uns gegenseitig. Dies führt dann auch oft zu neuen und besseren Ideen.»

Christina und Cécile im Co-Working Space.

Jobsharing als neues Arbeitsmodell

Aber: Wer seine Stelle teilt, muss auch flexibel sein. Wer innovativ sein will, braucht den Mut etwas Neues auszuprobieren und aus möglichen Fehlern zu lernen. Wie bei Cécile und Christina: «Wir setzen uns bei Mails immer ins cc. Es kann aber vorkommen, dass die angeschriebene Person nicht mit cc zurückschreibt und wir dann vergessen, uns über die Antwort zu informieren. Oder wir nicht kontrolliert haben, ob uns die Antwort-Mail beide erreicht hat. Dies kommt zwar nicht oft vor, aber wir müssen uns besser darauf achten.»

Die beiden Frauen sind dennoch überzeugt, dass die Rechnung für alle aufgeht – zumindest kann die Arbeitgeberin auf ein hochmotiviertes Jobsharing-Team im Innovations-Management zählen.

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