Die Kombination macht’s aus

«Dank Flexwork kann ich im Zug, daheim und natürlich im Büro effizient arbeiten.»

Für das AXA Geschäftsleitungsmitglied Michele Bernasconi beginnt die Arbeitswoche meistens zur gleichen Zeit am gleichen Ort: Frühmorgens im Zug von Lugano nach Winterthur. Nach Wochenenden mit Familienzeit, reist er nach Winterthur, wo er als Wochenaufenthalter lebt und arbeitet. Die Reise in die Deutschschweiz nutzt er sogleich um zu arbeiten – ungestört und effizient. «Dies ist allerdings erst seit ein paar Monaten möglich», ergänzt der Leiter des Ressorts Distribution: «Dem neuen Gotthard-Tunnel sei Dank! Vorher machten mir die vielen Kurven beim Arbeiten am PC schnell zu schaffen.»

Vom Lernenden zum GL-Mitglied

Der zweifache Familienvater arbeitet seit 35 Jahren bei der AXA, angefangen hat er als KV-Lernender am regionalen Standort in Lugano. Anschliessend hat er verschiedene Funktionen innerhalb des Unternehmens ausgeübt – seine Aufgaben haben sich im Laufe der Jahre stark verändert: «Heute treffe ich als Geschäftsleitungsmitglied Entscheidungen für das ganze Unternehmen. Als Leiter Distribution definiere ich – zusammen mit meinem Führungsteam – die nötigen Massnahmen, um die Ziele unserer Ressortstrategie zu erreichen». Zudem sieht Michele seine Funktion auch darin, seine Mitarbeitenden zu motivieren und sein Credo «Customer First» täglich vorzuleben, nämlich die Kundinnen und Kunden stets ins Zentrum zu stellen.

Viel unterwegs – mobil am Arbeiten

Der gebürtige Tessiner reist viel durch die Schweiz. Neben repräsentativen Aufgaben wie Vorträgen, Tagungen usw. ist er hauptsächlich unterwegs, um sich mit der Kundschaft zu treffen, Generalagenturen und die Regionen zu besuchen oder sich mit Brokerinnen und Brokern auszutauschen: «Dank Laptop und Internet-Telefonie ist es kein Problem von unterwegs zu arbeiten, ob im Zug oder an dezentralen Standorten.» Der 51-Jährige unterstützt das flexible Arbeiten: «Ich befürworte es, wenn Mitarbeitende von anderen Orten aus arbeiten – vorausgesetzt natürlich, die Leistung stimmt. Allerdings bin ich mir bewusst, dass das zeit- und ortsunabhängige Arbeiten nicht in allen Jobprofilen möglich ist.» Zudem ist es auch nicht die Idee, dass alle immer extern arbeiten, sagt Michele. «Es ist eben die Kombination, die es ausmacht!»

In der Regel wohnt Michele werktags in Winterthur und ist durchschnittlich zwei Tage pro Woche unterwegs. Daher schätzt er es, wenn er mindestens einmal pro Monat einen Home Office-Tag einschalten kann, um am Abend noch Zeit mit seiner Familie zu verbringen, da die Pendelzeit wegfällt. «Während den Schulferien reist manchmal auch meine ganze Familie nach Winterthur und verbringt dort in meiner Winterthurer Wohnung ihre Ferien.» Die Kinder machen dann nicht Home Office, sondern «Home-Away-from-Home»-Ferien.

Diversity Champion

Nicht nur verschiedene Arbeitsmodelle sind Michele wichtig – als sogenannter «Diversity Champion» setzt er sich für die nächsten zwei Jahre auch besonders für eine vielfältige Durchmischung der Mitarbeitenden im Unternehmen ein.

Zurzeit zum Beispiel geht es um die Erhöhung des Frauenanteils in der Kundenberatung: «Versicherungsberaterin ist ein spannender Beruf, für den wir mehr Frauen begeistern möchten.» Bei Diversity geht es ihm jedoch nicht nur um Gender-Diversity: «Es ist die ganze Mitarbeitendenvielfalt, die dem Unternehmen Mehrwert bietet. Denn wir entwickeln Produkte für eine vielseitige Gesellschaft. Je besser wir diese Gesellschaft intern widerspiegeln, desto passendere Produkte können wir auf den Markt bringen. Daher sind auch unterschiedliche Altersstufen, Kulturen oder die Herkunft zentral. Auch hier gilt: Es ist die Mischung, die es ausmacht.»

Beitrag teilen